Traumatisierung ist eine der heftigsten Einbrüche und Schädigungen im Leben eines Menschen. Es überschreitet unsere körperlichen und seelischen Grenzen in extrem bedrohlicher Weise und kann unser Grundvertrauen in unumstößliche menschliche Werte zerstören.
Die Folgeschäden eines Traumas hängen entscheidend mit davon ab, wie die emotionale und körperliche Entwicklung vor Eintreten des Traumas war.
Die (PBSP®) Pesso®-Therapie hat ein klares Modell davon, was Menschen in ihrer frühen Entwicklung brauchen, um sich in gesunder Weise entfalten zu können. Es bietet dem Klienten die Möglichkeit, einen stimmigen Nachreifungsprozess zu durchlaufen, in dem Defizite in körperlich-symbolischen Interaktionen nachträglich behoben werden.
Traumatische Erfahrungen werden bei der (PBSP®) Pesso®-Methode durch Schutz und heilende Gegenerfahrungen in ihrer Traumatizität weitgehend reduziert. Gemeinsam kreieren (PBSP®) Pesso®-Therapeutin und Klient:in eine neue Geschichte und integrieren das, was damals gebraucht worden wäre, in die Erfahrung des Kindes (oder jüngeren Ichs).
Bei akuten Traumata können Stabilisierungsgruppen hilfreich sein: Traumahilfezentrum München (Stabilisierungsgruppen mit Hilfe von Rhytmus und Musik, Gestaltung & Psychoedukation).