Kostenübernahme

Kostenübernahme

1. Private Krankenversicherung/Beihilfe

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen, je nach Vertrag, in der Regel die Kosten einer Therapie.

2. Zusatzversicherungen

Mit einer Zusatzversicherung haben Sie persönlich die freie Wahl zwischen verschiedenen Therapeuten und auch ganzheitlich-komplementären Therapieverfahren. Wenn Ihre Versicherung die Behandlung von Heilpraktikern umfasst, werden die Kosten in der Regel übernommen.

3. Gesetzliche Krankenkassen

Bedauerlicherweise kann die Behandlung in meiner Privatpraxis in der Regel nicht im Rahmen eines Kostenerstattungsverfahrens mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

Grundsätzlich gehören Pesso Therapie, Systemische Therapie, Paartherapie und Coaching nicht zum Leistungsumfang der Krankenkassen, können aber steuerlich geltend gemacht werden.

4. Vorteile als Selbstzahler

  • Keine Weitergabe von Informationen und Berichte an Dritte. Sie umgehen eine Selbstauskunft über eine Psychotherapie bei Abschluss von Versicherungen, die eine Gesundheitsprüfung voraussetzen (wie z.B. eine private Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung oder Berufsunfähigkeits- versicherung). Eine Psychotherapie im Fragezeitraum kann einen Abschluss verhindern oder zu deutlichen Mehrzahlungen führen. Das Umgehen einer Selbstauskunft über eine Psychotherapie kann auch bei der Bewerbung in bestimmten Berufen wichtig sein.
  • Eine Annahme zur Therapie ist auch dann möglich, wenn Sie als Kassenpatient/in nach beendeter oder abgebrochener Therapie in der 2-jährigen Sperrfrist sind.
  • Sie selbst bestimmen die Dauer und die Frequenz der Beratung / Begleitung (nach Aufklärung und Empfehlungsaussprache).
  • Honorare für psychotherapeutische Behandlung können als sogenannte Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Nach einem Entscheid des Finanzgerichtes Münster (Az: 3 K 2845/02E) sind psychotherapeutische Behandlungskosten auch dann als “außergewöhnliche Belastungen” anzuerkennen, wenn sie von Privattherapeuten in Rechnung gestellt werden.
  • Es sind keine langwierigen Gutachten und Konsultation eines Vertrauensarztes (Psychiaters) zur Kostenübernahme notwendig.