Ablauf einer Pesso Einheit

Wir behandeln nicht Symptome, sondern zugrunde liegenden Ursachen: die Heilung geschieht durch neue Erfahrungen und Ressourcen, für Albert Pesso: „WERDEN WER WIR WIRKLICH SIND“.

Einzelstunden

2015 Psychotherapie Dorothea-Habicht

Zu Beginn des Coachings bzw. der Therapiestunde betrachten wir Ihr Anliegen, ich erkläre Ihnen meine Arbeitsweise und wir legen gemeinsam die Stundenzahl fest.

In unserer gemeinsamen Arbeit integriere ich Elemente verschiedener Therapierichtungen bzw. Coachingfragetechniken. Meine Schwerpunkte sind die Pesso-Methode (PBSP), systemische und lösungsorientierte Gesprächstherapie , Traumatherapie sowie Achtsamkeitstraining.

Abendtermine sowie  Haus- und Klinikbesuche sind in Absprache möglich.

PBSP/Pesso-Workshops bzw. Gruppen

Die Arbeit am Thema eines Teilnehmers nennt sich “Struktur” und dauert ca. 50 Minuten. Bei den Abendgruppen finden zwei Strukturen statt.

Eine Gruppe umfasst ca. 8 Personen. Eine vertrauensvolle Atmosphäre ist besonders wichtig.

Zunächst berichtet das Mitglied, das eine Struktur machen möchte, von einem aktuellen Konflikt oder Thema. Nach einem kurzen Gespräch (mittels der Fragetechnik “microtracking”), tauchen Erinnerungen, an eine negativ erlebte Schlüsselzene als “Wurzel” des aktuellen Konflikts, auf . Es folgt die gemeinsame Suche nach einem passenden “Antidot”, also der Umkehrung in ein heilsames Gegenbild, in dem die betroffenen Grundbedürfnisse nachträglich und symbolisch erfüllt werden. Besonders wichtig ist, dass die Antidote in Form von Interaktionen statt finden. Die Passform zu unseren Bedürfnissen muss von außen kommen – idealerweise durch Gruppenmitglieder, die eine Rolle übernehmen.

Die Gruppenteilnehmer profitieren auch vom Zusehen oder Mitwirken an der Struktur eines anderen Mitglieds. Viele Teilnehmer berichten von der einzigartigen Erfahrung als Rollenträger einer „idealen Figur“ an einer Struktur beteiligt zu sein. Auch gibt es häufig Überschneidungen in den Lernbereichen, so dass auch Zuschauer aus einer Struktur Vieles für sich persönlich mitnehmen können. Im anschließenden Austauch (dem sog. „sharing“) können insbesondere die passiven Teilnehmer/innen über ihre Gedanken und Emotionen austauschen.

Praxis für Seelische Gesundheit Antidot